Ablauf einer osteopathischen Behandlung

Eine Behandlung beinhaltet mehrere Schritte:

Die osteopathische Behandlung beginnt mit einem Gespräch. Es werden aktuelle Beschwerden, sowie dafür relevante Vorgeschichten beleuchtet. Auch bereits ärztliche Untersuchungen bzw. Behandlungen spielen eine wichtige Rolle.

In der osteopathischen Untersuchung werden mit Hilfe spezieller Bewegungen und Grifftechniken Unregelmäßigkeiten im Zusammenspiel von Gelenken, Bindegewebe, Muskeln und Organen ertastet.

Nach der Untersuchung kann man meist einen Zusammenhang der Symptome erstellen und die Ursache Ihrer Beschwerden behandeln.

Die Behandlung selbst besteht aus der Anwendung verschiedener Grifftechniken.

Am Ende der Behandlung erhalten Sie Empfehlungen zu Verhaltensweisen, welche die Behandlung unterstützen.

Für wen ist eine osteopathische Behandlung geeignet?

Grundsätzlich ist jeder Mensch, gleich welchen Alters, für eine osteopathische Behandlung geeignet. Der Osteopath ist in der Lage zu beurteilen, ob ein Problem oder eine Erkrankung osteopathisch oder schulmedizinisch behandelt werden sollte und wird gegebenfalls an einen Arzt verweisen, bzw. zur vorherigen Abklärung auf die vielfältige Palette an diagnostischen Mitteln (MRT, Labor...) zurückgreifen, bevor er sicher osteopathisch behandeln kann.

 

Ich behandle Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab dem 10. Lebensjahr.

In welchen Bereichen werden osteopathische Behandlungen erfolgreich eingesetzt?

Einige mögliche Indikationen:

-im Bereich des Bewegungsapparates (Hexenschuß, Rückenschmerzen, Gelenkprobleme...)

-im internistischen Bereich (Verdauungsstörungen, funktionelle Herzbeschwerden, Operationsfolgen wie Narben)

-im Hals- Nasen- Ohren Bereich (Kopfschmerzen, Schwindel...)

-im urogenitalen Bereich (chronische Blasenentzündungen, Inkontinenz...)

-im gynäkologischen Bereich (Menstruationsbeschwerden, Vernarbungen und Verwachsungen im Bauchbereich nach Operationen...)

-im Zahn/Kiefer Bereich (in Begleitung fachärztlicher Behandlung bei Kiefergelenksproblemen und allen bissregulierenden Maßnahmen)

-uvm.

Wieviele osteopathische Behandlungen sind erforderlich?

Die Anzahl der Behandlungen ist individuell verschieden und abhängig vom Beschwerdebild. Ein akutes Problem lässt sich meist schneller beseitigen, als Beschwerden welche über einen längeren Zeitraum bestehen.

Es sollte nach 3 bis 4 Behandlungen eine spürbare, bzw. nach spätestens 6 Behandlungen eine deutliche Verbesserung eintreten. Ist dies nicht der Fall, sollten andere Maßnahmen ergriffen werden.

Was kann ich selbst machen, um die Behandlung zu unterstützen?

-Sie sollten nach jeder Behandlung 15 min spazieren gehen.

-Belastende Sportarten, wie Tennis, Joggen oder Golf sollten die ersten 2 Tage nicht gemacht werden.

-Auch belastende Tätigkeiten, wie schweres Heben oder Staubsaugen sollten für 2 Tage vermieden werden.

-Walking oder Nordic Walking sind dagegen sehr zu empfehlen.

-Eine gezielte Trainingstherapie kann sehr unterstützend wirken.

Welche Kosten fallen an und übernehmen Krankenkassen einen Teil der Kosten?

 Die Kosten bei einer Heilpraktikerin werden nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen und sind als Privatleistung zu zahlen.
Privatversicherungen übernehmen je nach Vertrag Teile der Kosten oder auch alle anfallenden Kosten.
Hier erfolgt die Rechnungserstellung nach der Gebührenverordnung für Heilpraktiker (GebüH). Ich empfehle Ihnen, sich im Zweifelsfall mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung zu setzen, um die Kostenerstattung zu klären. Als Selbstzahler können Sie bei einer Behandlungsdauer von 60min Osteopathie von ca. 65.- Euro ausgehen, Osteopathie 45min ca. 50.-Euro. 

 

Auf dieser Seite finden Sie ein Verzeichnis von gesetzlichen Krankenkassen, welche osteopathische Leistungen anteilig erstatten oder im Rahmen von Pilotprojekten Kosten für osteopathische Leistungen übernehmen: osteokompass.de

 

Bieten Sie auch andere Therapieformen an?

Mein Schwerpunkt liegt auf der osteopathischen Behandlung.

Manchmal kann es jedoch nützlich sein, den Körper auf verschiedenen Ebenen zu unterstützen.  Ich habe eine dreijährige Zusatzausbildung in Homöopathie (Komplex- und Einzelmittel) und anderen naturheilkundlichen Therapien, welche ich bei Bedarf anwende.