Faszien - FASZIEnierend

Fasziale Osteopathie in der Schmerztherapie!

Die Faszien sind zur Zeit in aller Munde und das ist auch gut so! Zu den Faszien gehören alle kollagenen und elastisch-faserigen Bindegewebe, insbesondere Gelenk- und Organkapseln, Bänder, Muskelhüllen, Membranen, Sehnen, Retinacula (ringförmige Haltehüllen) sowie die "eigentlichen Faszien" in der Gestalt von flächigen, festen Bindegewebsschichten.

Faszien sind die einzigen Anteile im Körper, die alle Strukturen miteinander verbinden und haben dadurch die Möglichkeit, Traumata/Dysfunktionen eines Ortes an einen anderen Ort weiterzuleiten. Damit sind sie, provokant gesagt, die Osteopathie.

Faszien haben eine komplexe, wichtige und allumgreifende Funktion in unserem Körper. Sie zu behandeln, kann tatsächlich die Basis der osteopathischen Therapie darstellen. Durch ihren Einfluss auf Rezeptoren, Gefäße, Nerven und die Organlage können fasziale Spannungen Helfer bei Dysfunktionen, aber auch Urheber von osteopathischen Dysfunktionen sein.

„Durch die myofaszialen Verbindungen kann die Spannung/ kinematischer Zug zu fast jedem Bereich des Körpers weiter geleitet werden. Probleme wie Dysfunktionen und Schmerzen können deshalb weit vom eigentlichen, ursprünglichen Problem auftreten. Auf der anderen Seite kann dafür jeder Bereich des Körpers zur Kompensation beitragen. Muskeln dürfen daher nie ohne den „faszialen Kontext“ und Verbindungen der Faszie betrachtet werden.

Das Tensegrity Modell bezeichnet die Erfindung eines Tragwerkssystems, in dem sich Strukturen durch Druck und Spannung selbst stabilisieren.

Genau so ist das myofasziale Netzwerk unseres Körpers zu sehen und zu verstehen.

 

Tensegrity Modell
Tensegrity Modell